Hilfsprojekte

Wir wollen eine Welt mitgestalten, in der Kinder, junge Erwachsene und ihre Familien keine Armut leiden, sich gesund entwickeln und frei entfalten können. Deshalb stehen die Bedürfnisse und Wünsche dieser Personen im Mittelpunkt aller Projekte, die von uns bedarfsorientiert und individuell gefördert werden.  Im Folgenden sehen Sie einige aktuelle Beispiele:

Wasserversorgung in Ikwotos, Südsudan

Hilfestellung bei der Ertüchtigung der Wasserversorgung mehrerer Gemeinden in Ikwotos, Südsudan durch die Caritas Schweiz. Insgesamt profitierten vier Dörfer mit rund 2.000 Haushalten und ca. 15.000 Menschen von diesem Projekt

Von  unserer Seite leisteten wir dabei folgende Hilfestellung:

  • Unterstützung von Alfred T., der von „Senior Expert Services“ für die mit der Endmontage der Wasserversorgung für vier Dörfer, 2080 Haushalte und ca. 15.000 Menschen beauftragt war.
  • „back office“ für technische Rückfragen
  • Neuauslegung des defekten Wasserentnahmerohrs zusammen mit befreundeten Experten als Kantenspalt-Filter, Fertigung des Filters aus ausgemusterten Einzelteilen
  • Organisation der Transportkette für das Kantenspalt-Filter via Nairobi, Kenia nach Ikwotos

Hilfe für Sri Lanka West e. V.

Als im Dezember 2004 Sri Lanka und seine Bewohner von der Tsunami-Katastrophe heimgesucht wurden, verbrachten gerade zwei uns bekannte Pfälzer, Juliane Rieder und Daniel Haken, ihren Urlaub vor Ort. Erschüttert von dem, was sie nach dieser Katastrophe erlebten und auch bei den Hilfsaktionen von namhaften Hilfsorganisationen beobachten konnten, entschlossen sie sich einen eigenen kleinen gemeinnützigen Verein zu gründen und gemeinsam mit einer Freundin vor Ort, selbst Hilfe zu organisieren. Seit Mai 2005 sind sie nun mit „Hilfe für Sri Lanka West e. V.“ schon unermüdlich aktiv. Ihr MOTTO ist: Kleine Taten sind wichtiger als große Vorsätze!

Weitere Informationen sind direkt von Juliane Rieder und Daniel Haken erhältlich via e-mail an: jurieder@aol.com

Pilz-Zucht, Ashong, Nord-West Kamerun

Fast genau ein Jahr nachdem Stefan G. von seinem einjährigen entwicklungspolitischen Freiwilligendienst in Kamerun wieder nach Deutschland zurückgekehrt war, ist er 2016 erneut nach Kamerun aufgebrochen – diesmal auf eigene Faust. 

Sein Ziel ist die Nichtregierungsorganisation CDOP („Community Development Outreach Program“), die er bereits als FsJ-ler kennen lernte, nun mit einem eigenen Hilfsprojekt zu unterstützen.  Da CDOP kein Einkommen hat, müssen die meisten Projekte (wie z. B. die „tree nursery„) und die dafür benötigten Materialien die Freiwilligen selbst finanzieren. Mit einer Austernpilz-Zucht und dem Vertrieb der Pilze will die Organisation nun nachhaltig Einkommen selbst generieren. Neben dem Verkauf der frischen und getrockneten Pilze sollen Seminare für Interessierte angeboten, die gegen Bezahlung ein Training zur Eigenproduktion erhalten. Dies passt gut in unser Konzept KleinunternehmerInnen beim Aufbau ihres eigenen Geschäftes zu unterstützen.

Lungen-OP des kleinen Mardoché

Aus den Aufenthalten von Br. Werner in Vanga können dann auch mal spontane Hilfsaktionen resultieren, wie die Lungen-OP des kleinen Mardoché zur Entfernung eines beim Spielen verschluckten Nagels im Jahr 2017 zeigt.

... und die kleinen Dinge

Aus der Mail eines Freundes:

„Hallo Frank,
in Kürze wird der Laptop aus Euren Beständen den Weg in den Kongo antreten. Im Bild im Anhang siehst du uns mit Sr. Emerence, die in der Leitung des Sozialzentrums im 
kongolesischen Outback arbeitet, das wir seit Jahren unterstützen. Ihr hab ich ein französisches OS installiert und hoffentlich verständlich machen können.  
Die Wege des Herrn sind erstaunlich!
Alles Gute und herzliche Grüße an Deine Lieben
Hubert“

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